Infusionstherapien

Infusionen oder Injektionen sind in der naturheilkundlichen Praxis ein häufig angewendetes Verfahren. Über den Zugang in eine Vene werden Vitamine, wie z. B. hochdosiertes Vitamin C, Mineralstoffe, Aminosäuren und/oder homöopathische Medikamente verabreicht.

Ziel der Infusion oder Injektion ist es, Mangelzustände auszugleichen, bzw. aufzufüllen. Die direkte, intravenöse Gabe von Mikro- und Makronährstoffen sowie Medikamenten soll die Regeneration, die Zell- und Mitochondrienfunktion fördern.

Vorteil einer Infusionstherapie ist die genaue Dosierung der individuellen Mischung. Unter Umgehung des Magen-Darm-Traktes gibt es keine Verluste, weil Stoffe nicht oder nicht vollständig aufgenommen werden können. Z. B. können Patienten, die über lange Zeit Magensäureblocker einnehmen müssen oder einer entzündlichen Darmerkrankung leiden, nicht immer das Vitamin B12 vollständig aus der Nahrung über den Darm aufnehmen. Hier kann eine direkte Gabe, diese Resorptionsstörung umgehen.

Infusionen werden in der naturheilkundlichen Praxis therapeutisch eingesetzt. Eine Infusion ist dafür in der Regel nicht ausreichend. Es werden meist Serien von 6 bis 15 Infusionen verabreicht. Die Häufigkeit und die Intervalle, täglich, (mehrfach) wöchentlich oder monatlich sind Abhängig vom Krankheitsbild und Therapieerfolg.
Indikationen für eine Infusionstherapie sind

alle Formen des Burn Out Syndroms und des chronischen Erschöpfungssyndroms

Herz-Kreislauf-Erkrankungen
z. B. Durchblutungsstörungen, nach Herzinfarkt oder Schlaganfall, Arteriosklerose, bei diesen Erkrankungen kann auch eine Sauerstoff-Ozon-Therapie hilfreich sein.

Infektanfälligkeit und autoimmun Erkrankungen
z. B. chronische Infekte, Pfeiffer`sches Drüsenfieber

Degenerative und entzündliche Erkrankungen des Bewegungsapparates
z. B. Arthrose, Arthritis, Neuralgien, Gelenk- und Weichteilschmerzen

Neurologische und psychiatrische Erkrankungen
z. B. Morbus Parkinson, Morbus Alzheimer, Depressionen

Störungen des Hormonsystems, endokrine Erkrankungen

Stoffwechsellstörungen
z. B. Diabetes mellitus, Erhöhung der Blutfette (Cholesterin, Triglyceride), Metabolisches Syndrom

Störungen der Sexualfunktion
z.B. Impotenz, Libidomangel

Unterstützend in der Krebstherapie